Gut gefrühstückt - gut gelernt
Professor Dr. Günter Eissing von der TU Dortmund hat in einer Studie mit 188 Schülern nachgewiesen, dass sich die geistige Leistung von Schülern durch ein verbessertes Frühstück steigern lässt. In der Prä-Post-Studie wurde zunächst mittels des „Kurztests allgemeine Intelligenzparameter KAI“ von Lehrl et al. die mentale Leistung gemessen. Diese umfasst die Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit sowie die Merkspanne. Einen Monat danach begann die Interventionsphase, in der die Studienteilnehmer über einen Zeitraum von 14 Tagen ein Frühstücksbüffet erhielten. Danach wurde der Posttest durchgeführt. Ergebnis: Das Frühstücken verbesserte die kognitive Leistung der Schüler. Insbesondere leistungsschwächere Schüler profitierten, wobei auch die Frühstücksqualität einen Einfluss auf die Steigerung der mentalen Leistung zeigt. Das belegt eine weitergehende Untersuchung mit qualitativ unterschiedlichem Frühstücksangebot.
Die Studie „Einfluss der Frühstücksqualität auf die mentale Leistung“ ist zu finden in „Ernährung und Medizin“ 26/2011, S. 22-27.
